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Milch und Milchprodukte - unsere soften Knochenarbeiter

Abgelegt unter: calcium, eiweiß, ernährung, milch, milchprodukte, speiseplan, vollwertige ernährung

MilchprodukteMilch und Milchprodukte ergänzen den Speiseplan optimal. Sie versorgen den Körper am besten mit dem Knochenbaustein Calcium. Sie enthalten aber auch hochwertiges Eiweiß, Fett und verdauungsfördenden Milchzucker. Außerdem sind Milch und ihre Produkte gute Quellen für die Vitamine B2 und B12. Besonders empfehlenswert ist unerhitzte Vorzugsmilch, das ist eine unter strengen hygienischen Auflagen erzeugte und kontrollierte Rohmilch. Da diese nicht überall verfügbar ist, können aber auch pasteurisierte Milch und daraus hergestellte Produkte verwendet werden. Man sollte jedoch bedenken, dass Milch aufgrund ihres Energie- und Nährstoffgehalts als Lebensmittel und nicht als Getränk gilt.

Etwa ein halber Liter Milch oder 500 Gramm Milchprodukte wie Joghurt, Dickmilch oder Quark am Tag reichen für Erwachsene aus, um alle wichtigen Nährstoffe aus der Milch in ausreichender Menge aufzunehmen. Mehr sollte es nicht sein, denn sonst wird schnell zu viel Fett zugeführt – insbesondere über Käse. Auch fettreiche Milchprodukte wie Sahne sollten das Essen nur in kleinen Mengen verfeinern.

Frische Milch wird in der Regel erhitzt und das Milchfett homogenisiert, das heißt die Fettkügelchen werden zerkleinert damit sie besser in der Milch verteilt bleiben.

Nur Rohmilch bzw. Vorzugsmilch werden nicht wärmebehandelt und enthalten noch alle Nährstoffe der Milch in unveränderter Form.

Rohmilch wird nach dem Melken gefiltert und gekühlt, darf jedoch nur in begrenzten Mengen und mit dem Hinweis „vor dem Verzehr abkochen“ direkt vom Hof an den Verbraucher abgegeben werden.

Vorzugsmilch stammt von besonders streng kontrollierten Betrieben und ist lediglich gefiltert, gekühlt und verpackt, wenn sie in den Handel kommt. Da Roh- und Vorzugsmilch nicht erhitzt werden, können sie im ungünstigsten Fall mit krankheitserregenden Keimen belastet sein. Aus diesem Grund sollten Schwangere, Stillende und Kleinkinder sowie Personen mit einem geschwächten Immunsystem nur erhitzte, am besten pasteurisierte Milch und Milchprodukte verzehren. Bei der Pasteurisierung wird die Milch für wenige Minuten auf 74 °C erwärmt, wobei nur geringe Nährstoffverluste entstehen.

Von Joghurt über Kefir bis hin zu Dickmilch reicht das Angebot an Sauermilchprodukten. Sie sind nicht nur fettarm, sondern auch gut bekömmlich. Durch ihren Gehalt an Milchsäure haben sie zudem einen positiven Einfluss auf die Darmflora. Sie schaffen beispielsweise ein Milieu im Darm, welches das Wachstum von unerwünschten Bakterien hemmt. Die Milchsäure kann außerdem dazu beitragen, dass Mineralstoffe wie Calcium und Eisen besser vom Körper aufgenommen werden.

Im Kühlregal finden sich immer häufiger sogenannte probiotische Milchprodukte, kurz Probiotika genannt. Diese enthalten spezielle Milchsäurebakterien, die zu einem höheren Anteil als herkömmliche Milchsäurebakterien im Dickdarm vorkommen. Doch das Geld für die teuren Spezialprodukte kann man sich sparen. Auch herkömmlicher unerhitzter Joghurt zeigt positive Auswirkungen auf die Darmflora und unsere Abwehrkräfte, wenn dieser täglich gegessen wird.

Käse ist ein Milchprodukt, das viele wertvolle Inhaltsstoffe der Milch in konzentrierter Form enthält, z.B. Eiweiß und Calcium, allerdings auch Fett. Käse entsteht, wenn Milcheiweiß mit Labenzym oder Säure zum Gerinnen gebracht wird. Verschieden lange Reifezeiten und der Einsatz unterschiedlicher Mikroorganismen sorgen für die zahlreichen Käsesorten mit ihrem jeweils charakteristischen Geschmack. Da die meisten Käse reichlich Fett liefern, sollten diese nur in Maßen verzehrt werden. Der Fettgehalt von Käse wird als % Fett i. Tr. Angegeben, das heißt in Prozent in der Trockenmasse. Der tatsächliche Fettgehalt pro 100 Gramm Käse liegt allerdings deutlich unter dem angegebenen Wert. Er hängt vom Wassergehalt des Käses ab: Je wasserärmer ein Käse ist, desto mehr Fett enthält er. Frischkäse ist z.B. relativ wasserreich. Entzieht man ihm das Wasser, bleibt weniger Trockenmasse übrig und damit auf 100 Gramm Frischkäse auch weniger Fett.

Der Tipp vom naturellpower-Team:

Mit einer einfachen Formel kann man den tatsächlichen Fettgehalt von Käse ausrechen: Bei Frischkäse teilt man den angegebenen Fettgehalt durch 3 und bei den übrigen Käsesorten durch 2 – schon hat man in etwa die Fettmenge in Gramm bzw. Prozent pro 100 Gramm Käse.

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