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Mahlzeit - ein Wort mit Tiefgang

Abgelegt unter: ernährung, essen, mahlzeit, mittagessen

MahlzeitNach einem anstrengenden Arbeitstag fallen die einen stöhnend in die Küche ein und wollen zunächst mal den Bärenhunger stillen. Die anderen wiederum sind derart mit Eindrücken überlastet, dass nur ein Zuhörer benötigt wird.

Wie auch immer - jeder sollte seinem individuellen Verlangen, Vorrang gewähren. Wenn die Mahlzeit noch nicht zubereitet ist oder ein anderes Familienmitglied erst später kommt, sollte zunächst eine kleine und leichte Zwischenmahlzeit eingenommen werden:

Die Ernährungsberater von naturellpower empfehlen, den ersten großen Hunger mit einem Apfel oder einer Banane zu stillen. Während dem Zubereiten der Mahlzeit, beim Schnippeln der Salatzutaten oder beim Umrühren der Suppe wird der Appetit dann ohnehin angefacht.

Das optimale Mittagsmahl

Als gesundheitsbewusster Mensch sollte man beim Zusammenstellen des Wochenplans für das Mittagessen der Familie auf Folgendes achten:

  • Salat oder Rohkost – kalorienarme Vitaminspender – gehören täglich auf den Mittagstisch.
  • Gemüse, Kartoffeln, Nudeln oder Reis mit ihrem hohen Anteil an komplexen Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen sind täglich die sättigenden Grundlagen.
  • Fleisch, der Lieferant von tierischem Eiweiß und wichtigen B-Vitaminen, sollte aber nur einmal pro Tag auf den Teller kommen.
  • Frischen Fisch gibt´s mindestens zweimal in der Woche, er liefert leicht verdauliches Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren und reichlich Jod, das Kinder und Jugendliche für das Wachstum besonders benötigen.
  • Hülsenfrüchte - z.B. ein Linseneintopf – mit seinem hohen Eiweiß- und Kalziumgehalt stehen ebenfalls auf dem Speiseplan.
  • Ein süßes Hauptgericht wie Milchreis oder Eierpfannkuchen ist zweimal im Monat gestattet.

Roh und gegart

Laut naturellpower besagt eine Regel der vollwertigen Ernährung, dass die eine Hälfte aller Nahrungsmittel roh, die andere verarbeitet, verzehrt werden sollte. Auch bei der Zusammenstellung des Mittagsessens ist stets zu beachten, dass viele Bestandteile gekocht, gedünstet oder gebraten werden.
Mit Rohkost, Salat oder einem frischen Obstnachtisch kann der rohe Anteil am Mittagsmahl erhöht werden. Die darin enthaltenen nicht erhitzten Ballaststoffe sind besonders wirksam und die hitzeempfindlichen Vitamine und wertvollen sekundären Pflanzeninhaltsstoffe (Farb- und Geruchsstoffe, Enzyme und Mikroorganismen) werden nicht zerstört und können ihre positiven Wirkungen voll entfalten.

Muss es etwas Warmes sein?

In der Regel schon. Mit der warmen Mahlzeit – Kartoffeln, Gemüse, Fleisch oder Fisch – erhält jeder all das, was für eine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit benötigt wird.
Allerdings können es die beruflichen oder alltäglichen Abläufe erforderlich machen, dass die gemeinsame Hauptmahlzeit erst am späten Nachmittag oder Abend eingenommen wird. Dann kann mittags auch etwas Kaltes – belegtes Brot, Müsli oder Joghurt – gegessen werden.
An heißen Tagen, an denen man nur Appetit auf etwas Leichtes und Frisches hat, empfiehlt das Team von naturellpower, ruhig auch mal die Reihenfolge der Mahlzeiten umzukehren: Zum Mittagessen gibt´s dann eben mal Rote Grütze, Eierpfannkuchen oder eine kalte Gurkensuppe und die warme Hauptmahlzeit wird auf den (hoffentlich) kühleren Abend verschoben.

Schneller fertig mit Fertiggerichten

Viele wissen natürlich, dass Fast-Food-Gerichte meist zu fett und zu salzig sind und nur reichlich Kalorien aber kaum die erforderlichen Nährstoffe liefern. Dennoch gilt: Wenn eine warme Mittagsmahlzeit zur rechten Zeit auf dem Tisch stehen soll, ist der Griff zu einem Fertiggericht an manchen Tagen unumgänglich. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Allerdings sollten Fertiggerichte ernährungsbewusst ausgewählt werden:

Tiefkühlprodukte sind auf jeden Fall Trockenprodukten (Tütensuppen u.Ä.), aber auch nährstoffarmen Konserven vorzuziehen.

Fertigprodukte mit frisch zubereiteten Lebensmitteln ( z.B. Tiefkühlgemüse oder –fisch mit frischen Salzkartoffeln) ergänzen oder komplettieren das Ganze mit einem grünen Salat.


Bei einem allzu häufigen Angebot von Fast-Food können Personen kein Verhältnis zu den natürlichen Lebensmitteln entwickeln. Solche Personen finden keinen Zugang mehr zur Zubereitung des Essens und werden dadurch nur schwer in der Lage sein gesund zu kochen.
Zudem geben die Mitarbeiter von naturellpower zu bedenken, dass Bewegung und Entspannung nach langen und stressigen Arbeitstagen auch dringend erforderlich sind.

Schnelle Snacks am Nachmittag

Meist werden Nachmittags süße Sachen bevorzugt. Gegen ein Stück Kuchen, ein paar Kekse oder Waffeln ist auch nichts einzuwenden – im Rahmen der vollwertigen Ernährung werden hier allerdings Vollkornerzeugnisse bevorzugt.
Es muss auch nicht täglich Kuchen geben. Wen man rechtzeitig alternative Snacks wie einen bunten Obst- oder Gemüseteller, einen Früchtejoghurt oder eine Quarkspeise, ein Müsli oder eine Portion Knusperflocken mit Milch vorbereitet, wird bei Naschkatzen der Süßhunger wahrscheinlich gar nicht erst erwachen.

Vorsicht mit Zucker

…ist gerade bei Kindern und Jugendlichen geboten. Dort sollten – je nach Alter – nicht mehr als 40-50 g (4-5 Esslöffel) pro Tag zu sich genommen werden. Allerdings werden, laut der neuesten Erkenntnislage, 60-70 g (Tendenz steigend) täglich verzehrt. Ein Viertel dieser Menge stammt aus gesüßten Getränken, der Rest aus Süßigkeiten, Puddings, Ketchup usw.
Zucker gelangt sehr schnell über die Blutbahn zu den Zellen und wird dort zur Energiegewinnung freigesetzt. Dabei sinkt der Blutzuckerspiegel wieder rapide
ab – Nervosität und mangelnde Konzentration sind die Folge und der Appetit auf etwas Süßes wird aufs Neue entfacht. Wird dem nachgegeben und bewegt sich derjenige nicht ausreichend, kann es zu einer Überernährung mit gesundheitliche Folgen, wie Übergewicht und Diabetes, kommen.
Der Energiebedarf sollte daher auch am Nachmittag vorwiegend mit komplexen Kohlenhydraten (Vollkornerzeugnissen, Obst und Gemüse) gedecktt werden, so die Empfehlung der Ernährungsberater von naturellpower.

Kalorienarme Durstlöscher

Gerade am Nachmittag, wenn bei Sport und Spiel mehr geschwitzt wird, hat jeder großen Durst. Man darf so viel trinken wie man will – auf zweieinhalb Liter am Tag sollte es jeder durchschnittlich bringen.
Die Getränke sollten den Durst löschen und nicht unbedingt zusätzliche Kalorien liefern. Ein Glas Milch stellt – kombiniert mit einem Apfel oder drei Vollkornkeksen – schon eine komplette Zwischenmahlzeit dar. Es bieten sich also Mineralwasser, Früchtetees oder Saftschorlen an.
Die meisten bevorzugen Cola als Erfrischung für Zwischendurch. Wird Cola verboten, hintergeht so mancher das Verbot. Was ist also gewonnen? – Sich und anderen gegenüber toleranter sein und sich die Cola gemeinsam zu besonderen Höhepunkten oder als Belohnung genehmigen – ebenso wie man sich ein Glas Wein genehmigt.
Mit Sicherheit ist das ein machbarer und durchhaltbarer Kompromiss…

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